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Universität Luzern
Kultur- und Sozialwissenschaftliche Fakultät
Ethnologisches Seminar
Dr. phil. Anika König

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Leihmutterschaft in Zeiten von Covid-19

 

In den letzten Jahren ist die Zahl der Menschen, die eine Familie mithilfe einer Leihmutterschaft gründen, stark angestiegen. In Ländern wie Deutschland oder der Schweiz ist dies jedoch verboten, so dass Wunscheltern für die Leihmutterschaft ins Ausland gehen müssen. Dies setzt jedoch voraus, dass Reisen zwischen dem Heimatland und dem Land, in dem die Leihmutterschaft stattfindet, möglich sind. Die Covid-19-Pandemie mit weltweiten Lockdowns und der Schließung vieler Grenzen für privat Reisende hat diese Reisen jedoch unmöglich gemacht. Manchen Wunscheltern war es zwar noch möglich, rechtzeitig vor Schließung der Grenzen für Behandlungen oder zur Geburt ihres Kindes auszureisen, bei anderen war dies jedoch nicht mehr möglich und sie haben ihr Kind bisher nicht treffen oder bei der Geburt anwesend sein können.

Ziel dieses Projekt ist es, zu untersuchen, wie sich diese Situation auf die Erfahrungen und das Erleben von Wunscheltern auswirkt, deren Kinder kurz vor und während der Pandemie geboren wurden oder deren Geburt demnächst ansteht.

Es handelt sich um ein wissenschaftliches und kein journalistisches Projekt. Dabei geht es jedoch nicht darum, Zahlen zu erheben und Statistiken zu erstellen, sondern Gespräche zu dem Thema zu führen, in denen die Wunscheltern ihre Erfahrungen und eigene Sicht auf das Thema darstellen können.

Alle Angaben, die Sie machen, werden streng anonymisiert, d.h. alle Hinweise auf Ihre Person, Ihren Wohnort, usw. werden so verändert, dass keine Rückschlüsse Dritter auf Ihre Identität möglich sind. Sie können selbstverständlich jederzeit von einer Teilnahme an dieser Interviewstudie zurücktreten. Sie selbst bestimmen, wann, wie lange und wie oft Sie mit mir sprechen möchten. Normalerweise finden die Gespräche am Telefon oder über Skype statt. Die Ergebnisse dieser Forschung sollen in wissenschaftlichen Artikeln und in einem Buch präsentiert werden.

Damit ein möglichst aussagekräftiges Bild der Erfahrungen, die Menschen während der Covid-19-Pandemie mit Leihmutterschaft machen, entstehen kann, sollen in diesem Projekt möglichst viele Menschen zu Wort kommen. Daher wäre ich Ihnen für eine Teilnahme an diesem Projekt sehr dankbar!

 

Dr. Anika König

Anika König,

anika.koenig@unilu.ch oder anika.koenig@fu-berlin.de,

Telefon: (+49) 0 176 – 988 40 858

 

Übrigens:
Bei FamART finden Sie übrigens Bücher zu Leihmutterschaft und einen Info-Brief für diese Familienform für Familien mit schwulen Vätern und heterosexuelle Familien.

 

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