Samenspende & Co

information zur Familienbildung mithilfe dritter:

Samenspende, embryonenspende, eizellspende, leihmutterschaft

Vor einer Behandlung mit Samenspende und ähnlichen Behandlungen, die eine dritte Person einbeziehen, ist eine psychosoziale Kinderwunschberatung empfehlenswert, um vor allem Themen wie den Umgang mit der unterschiedlichen Elternschaft (z.B. bei der Samenspende: biologische Mutter und sozialer Vater, bei der Eizellspende anders herum, bei der Embryonenspende sind beide soziale Eltern), die Aufklärung des Kindes und der Umgang mit dieser Behandlung im eigenen sozialen Umfeld zu (Familie und Freunde) reflektieren. Für mich als Fachkraft hat die Beratung vor allem zum Ziel, dass Sie gut informiert und mit möglichst viel Sicherheit die medizinische Behandlung starten und Sie (alleine oder als Paar) eine (gemeinsame) Haltung zur Frage „Wie offen gehe ich/gehen wir mit dieser Familienzusammensetzung um“ entwickeln können.

Brauche ich diese Beratung?
Es gibt in Deutschland keine Vorschrift, dass Sie sich vor Behandlungen wie Samenspende u.ä. einer Beratung unterziehen müssen. Dennoch gibt es mittlerweile viele Kinderwunschzentren, die ihren Patient*innen eine solche Beratung dringend ans Herz legen. Darüber hinaus empfiehlt die Bundesärztekammer in ihren Richtlinien zur künstlichen Befruchtung, dass Ärzte vor einer Samenspende eine Beratung empfehlen. Dies setzen viele Kinderwunschzentren um, indem sie eine Beratung vor Behandlungsbeginn empfehlen.

In der Beratung geht es nicht darum, Ihren Kinderwunsch oder Ihre Elternfähigkeit zu hinterfragen. Die Beratung hat vor allem zum Ziel, dass Sie umfassend informiert die Behandlung starten. Dazu gehört, dass Sie die medizinischen Grundlagen und die juristischen Regelungen kennen und dass Sie (ggf. als Paar gemeinsam) nicht nur das über ob, wann und wie der Aufklärung des Kindes Bescheid wissen, sondern auch erfahren, wie sich Kinder im Laufe ihrer Entwicklung mit ihrer Zeugungsgeschichte auseinandersetzen – welche Fragestellungen also auf Sie als Eltern eines Kindes im Kindergartenalter, im Schulalter, in der Pubertät und darüber hinaus zukommen.

Ist die Beratung wirklich hilfreich?
Ich weiss von vielen, dass sie zunächst recht skeptisch sind, ob ihnen diese Beratung tatsächlich weiterhilft. Nach Abschluss der Beratung höre ich jedoch von fast allen, dass sie froh waren, im Rahmen der Beratung so ausführlich informiert zu werden und die eine oder andere individuelle Situation klären zu können. Einige Ratsuchende sind danach sogar der Meinung, dass eine solche Beratung vielleicht doch verbindlich für alle sein sollte und fast alle empfinden sich als gut informiert und vorbereitet.

Beratung oder Seminar?
Häufig werde ich gefragt, was denn sinnvoller ist, eine Beratung oder ein Seminar. Im Rahmen einer Einzel- oder Paarberatung kann ich individuell auf Ihre Situation eingehen. Dies ist vor allem hilfreich, wenn Sie persönliche Situation besprechen möchten, z.B. wenn es bereits Kinder aus einer ersten Beziehung gibt und diese ebenfalls aufgeklärt werden sollen oder wenn Sie eine Samenspende mit einem Ihnen bekannten Spender überlegen.

Bei den Seminaren haben Sie die Möglichkeit, mit anderen in den Austausch zu gehen. Und viele bleiben auch danach in Kontakt, häufig per Email. Sie haben dann also eine kleine Gruppe, in der Sie sich z.B. während der medizinischen Behandlung unterstützen können.

Sie wollen etwas zu Samenespende & Co lesen?
Ich habe viel dazu publiziert, meine Publikationsliste können Sie hier einsehen. Und bei FamART  (weiter unten ist der aktuelle Verlagskatalog eingestellt) gibt es zahlreiche Bücher dazu – für Wunschkinder und für (Wunsch-)Eltern.

alle Bücher zu beziehen bei FamART

Informations- und Aufklärungsseminare

Anmeldung
Bitte melden Sie sich mit den nebenstehenden Formular an.  Dieses können Sie herunterladen, ausfüllen und mir zumailen. Bei Anmeldung und Zahlungseingang des Teilnahmebetrags bis zu 6 Wochen vor einem Seminar beträgt die Gebühr € 105,00 pro Teilnehmer, bei Anmeldung und Zahlungseingang danach € 130,00 pro Teilnehmer. Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie eine kurze Anmeldebestätigung. Spätestens ein paar Tage vor dem Seminar (bzw. frühzeitig wenn alle Teilnehmer den Teilnahmebetrag überwiesen haben) informiere ich Sie über die Anzahl der Teilnehmer.

Meine Bankverbindung:
Consors Bank/BNP
DE47 7012 0400 8481 6720 07 | DAB BDE MM

Seminare per Video
Seit Covid-19 hat sich die Durchführung der Seminare im Video-Format durchgesetzt. Es bietet Ihnen als Teilnehmer*in den Vorteil, dass Sie weder Anfahrts- noch Übernachtungskosten haben.

Bis auf Weiteres werde ich die Seminare online durchführen.

Falls Sie Interesse an einem Seminar in meiner Praxis haben (64546 Mörfelden, Langener Str. 37, Hinterhaus | Weg zur Praxis und Eingangsbereich sind videoüberwacht), kommen Sie bitte auf mich zu.  Hier finden Sie eine Anfahrtsbeschreibung.

 

Anmeldung für Seminare 2026

Info-Seminar

Familienbildung mit Samenspende und anderen Formen der Spende. Die letzte Stunde dient dem Austausch der TeilnehmerInnen untereinander.

Montag, 28. September 2026, 15.00 bis 19.00 Uhr (per Video)

Montag, 7. Dezember 2026, 15.00 bis 19.00 Uhr (per Video)

weitere Termine sind in Planung, bitte ab und zu vorbeischauen!

Inhalte: Info-Seminar
Info-Seminare
Die Informationsseminare sind für Paare, Männer und Frauen gedacht, die über  eine Samenspende, Eizellspende oder ähnliche Behandlungen im In- und Ausland nachdenken. Homosexuelle Paare sind ebenso willkommen wie alleinstehende Frauen. Mit dem nebenstehenden Formular können Sie sich anmelden. Sie setzen sich im Seminar mit allen Aspekten und Fragestellungen dieser Form der Familienbildung auseinander, damit Sie eine Grundlage für Ihre Entscheidung haben.
Vor allem werden die folgenden Fragen diskutiert:
  • Können wir mit Freunden und Verwandten über die Zeugungsgeschichte sprechen? Mit welchen Reaktionen müssen wir rechnen?
  • Was bedeutet es für uns als Paar, wenn einer biologischer Elternteil, der andere sozialer Elternteil wird?
  • Wie entwickeln sich Kinder, die mit einer Samenspende o.ä. gezeugt wurden? Welche Bedeutung hat die Aufklärung?
  • Wie sehen Kinder die Person, die zu ihrer Zeugung maßgeblich beigetragen hat?
  • Interessieren sich Kinder für ihre Halb- oder Vollgeschwister?
  • Wie kann ein möglicher Kontakt zwischen Kind  und Spender aussehen und was bedeutet dies für die Eltern?

Zudem erhalten Sie Information zu juristischen Aspekten und medizinischer Vorgehensweise dieser Behandlungen. Die Seminare bieten zudem ausreichend Zeit für den gemeinsamen Austausch. Häufig bleiben die Teilnehmer auch über das Seminar hinaus miteinander in Kontakt!

Aufklärungs-Seminar

Familienbildung mit Samenspende und anderen Formen der Spende. Die letzte Stunde dient dem Austausch der TeilnehmerInnen untereinander.

Montag, 30. November 2026, 15.00 bis 19.00 Uhr (per Video)

 Montag, 1. Februarr 2027, 15.00 bis 19.00 Uhr (per Video)

weitere Termine sind in Planung, bitte ab und zu vorbeischauen!

Inhalte: Aufklärungs-Seminar
Aufklärungs-Seminare

Diese Seminare sind für alle Eltern gedacht, die ein Kind mit Hilfe der Spendersamenbehandlung, Eizellspende, der Embryonenspende und/oder mit Hilfe einer Leihmutter bekommen haben und sich darüber informieren möchten, wie ihre Kinder aufgeklärt werden und sie mit Familie und Freunden über die Zeugungsgeschichte sprechen können. Es ist offen für heterosexuelle, gleichgeschlechtliche Eltern und Solo-Mütter. Vor allem werden die folgenden Fragen diskutiert:

  • Wann ist ein günstiges Alter für die Aufklärung?
  • Welche Worte können wir wählen, damit das Kind seine Zeugungsart versteht?
  • Wie kann eine Aufklärung gelingen, wenn das Kind schon älter ist?
  • Mit welchen Reaktionen können wir als Eltern rechnen, wenn Kinder in ihrem Umfeld (Kindergarten, Schule) über die Zeugungsart sprechen und wie können wir damit umgehen?
  • Verändern sich die Gefühle zwischen dem Kind und den Eltern durch die Aufklärung?
  • Welche Bedeutung hat der Samenspender/die Eizellspenderin/die Leihmutter für das Kind?
  • Wie können wir mit Freunden und Familienangehörigen über die Zeugung unseres Kindes sprechen?
  • Was passiert, wenn unser Kind den Spender/die Spenderin kennenlernen möchte?
  • Wie kann ein möglicher Kontakt zwischen Kind und Spender überhaupt aussehen und was bedeutet dies für uns als Eltern?

Die Seminare bieten zudem ausreichend Zeit für den gemeinsamen Austausch. Häufig bleiben die Teilnehmer auch über das Seminar hinaus miteinander in Kontakt

Rückmeldungen zu den Seminaren

Bindung zum Kind?

Liebe Frau Dr Thorn,

wir hatten vor ca 8 Wochen einen Beratungstermin wegen der bevorstehenden Geburt meiner Tochter Paula und meiner Befürchtungen, ich könnte ihr Aussehen etwas zu kritisch beäugen, da sie aus einer Eizellen- und Samenspende entstanden ist. Ich möchte nicht unnötig Ihre Zeit beanspruchen, aber ich dachte, es wäre für Sie vielleicht interessant, wie es dann weiter ging. 

Ironischerweise hatte ich zwei Tage nach unserem Gespräch einen Termin bei meinem Frauenarzt, wo ich ein 3D-Ultraschallbild von Paulas Gesicht bekam, das so verzerrt und erschreckend aussah, dass ich wirklich Angst hatte, ich könnte ein deformiertes Baby bekommen. In den Wochen danach habe ich der Geburt dann mit sehr gemischten Gefühlen entgegen geblickt. Aber natürlich kam alles ganz anders: Die Geburt war ein Drama, weil unsere Kleine mit einmal langsame Herztöne bekam, und sofort ein Notkaiserschnitt eingeleitet werden musste. Bis ich die Vollnarkose erhielt, vergingen ca nur drei Minuten, aber es waren die schlimmsten drei Minuten meines Lebens. Als ich aufwachte, war meine Kleine auf der Neugeborenen- Intensivstation zur Beobachtung und Stabilisierung, aber ich konnte sie dort jederzeit besuchen, nach 2 Tagen kam sie zu mir auf Station, und nach 3 Tagen wurden wir beide gesund entlassen. 
Und wie erging es mir, als ich sie zum ersten Mal sah? 
Es ist schwer zu sagen, ob es einfach Mutter Natur war, die die Regie übernahm, ob es an der Angst lag, die ich um Paulas Leben hatte, oder es der Tatsache geschuldet ist, dass unsere Kleine ganz objektiv (😉) das bezauberndste Baby der Welt ist – woran es auch immer lag, Tatsache ist, dass ich, als sie mir in meinem Krankenbett auf den Bauch gelegt wurde, von solchen Gefühlen geflutet wurde, dass es mich in meinen Grundfesten erschütterte 😍🥰
Wahrscheinlich wäre dies auch passiert, wenn die Kleine weniger bezaubernd gewesen wäre – aber wie dem auch sei, Fakt ist, dass mein Partner und ich uns sofort in sie verliebt haben, und sie noch viel süßer und vollkommer ist, als wir es uns je hätten vorstellen können. Dass sie genetisch nicht von uns ist, ist uns jetzt vollkommen egal, und Paula ist die Tochter, die uns das Schicksal geschenkt hat.

Ich kann also nur bestätigen, dass Sie vollkommen recht damit hatten, dass sich Muttergefühle automatisch nach der Geburt einstellen, und ich kann Sie nur bitten, anderen Frauen wie mir weiter Mut zu machen, sich durch eine Eizellenspende den Traum vom eigenen Kind zu erfüllen (oder es jedenfalls zu versuchen). 

Vielen Dank nochmal für Ihre Beratung und Unterstützung! 

Sabrina D. 

Liebe Petra,

vielen Dank für das informative Aufklärungsseminar am vergangenen Montag, aus welchem ich sehr gestärkt herausgegangen bin. Seit unsere Tochter auf der Welt ist, begleiten mich die Sorgen (hin und wieder auch kleine Ängste), dass sie ernsthafte Probleme mit Ihrer Identität bekommen könnte und auch Ablehnung durch Dritte (nicht von der eigenen Familie) aufgrund ihrer Entstehungsgeschichte erfahren könnte.

Seit Montag bin ich nun sehr zuversichtlich, dass das nicht passieren wird und wir die Situation gut meistern werden. Auch wenn sicherlich nicht immer alles reibungslos verlaufen wird.

Es war auch sehr schön und hilfreich, Eltern in ähnlicher Situation kennenzulernen. Eben nicht immer nur über irgendwelche Foren im Netz. Du hast es geschafft, eine wunderbare Wohlfühlatmosphäre herzustellen, in welcher jeder seiner Sorgen wertungsfrei äußern konnte.

Ich werde nun im ersten Schritt meine Familie aufklären, das liegt mir noch „wie ein Stein im Magen“. Hier habe ich keine Angst, Ablehnung zu erfahren, insbesondere nicht gegen unserer Tochter, sondern lediglich die Enttäuschung zu spüren, dass ich nicht von Anfang ehrlich war. Aber das bekomme ich hin :-).

Liebe Grüße
S. W.

Sehr geehrte Frau Dr. Thorn,
wir hatten am Wochenende neben den tollen Sehenswürdigkeiten und dem wunderbaren Wetter in Heidelberg auch ausreichend Zeit zum uns weiter Gedanken zum Gespräch zu machen.
 
Wir sind beide zum Schluss gekommen, dass uns das Gespräch mit Ihnen in unserem ursprünglichen Ziel für einen ehrlichen Umgang mit beiden Kindern nochmals stark bestärkt hat und uns auch den ‚Weg‘ dahin klar aufgezeigt hat.
 
Wir sind Ihnen sehr dankbar für diese wertvollen Inputs. Gerne melden wir uns wieder bei Ihnen bei weiteren Fragen. 
 
Beste Grüsse,
K. und R. aus der Schweiz
Herzlichen Dank...,

… für das tolle informative und motivierende Seminar heute Nachmittag. Und vielen Dank für den Tipp mit dem Restaurant in der Nähe – das Essen war super!

An dieser Stelle...

möchte ich mich auch nochmal sehr herzlich bei Ihnen bedanken. Wir waren vor ca. 2 Jahren bei Ihnen zu dem Info-Nachmittag zum Thema Spendersamen. Mein Mann und ich waren damals noch unentschieden, ich selbst hatte Vorbehalte. Die Gespräche und Informationen waren für mich sehr sehr hilfreich – vor allem das innere Bild, das ich mir vom Spender machte, hatte sich grundlegend geändert – meine Vorbehalte den Spendern gegenüber verwandelte sich in tiefe Dankbarkeit ihnen gegenüber. Dies eröffnete mir dann die innere Möglichkeit, mich diesem Weg zu öffnen.

Ich bin nun in der 35. Schwangerschaftswoche und wir freuen uns sehr. Auch die Resonanz in Familie und Freundeskreis war sehr positiv auf unsere Offenheit bzgl.Thema Spendersamen. Vielen Dank für Ihre Hilfe bei unserem Weg!

Vor 4 Jahren waren wir bei Ihnen...

Liebe Fr. Thorn, eben habe ich in meiner Ablage nochmal nachgeschaut, wir waren genau gestern vor 4 Jahren zum 1. Beratungsgespräch bei Ihnen und heute darf ich Ihnen mitteilen, dass am 02.06.2016 unsere Tochter Jennifer geboren wurde. Es war ein langer Weg mit vielen Niederschlägen aber schließlich hat sich unser Durchhaltevermögen und die Unterstützung durch einige Menschen, zu denen Sie gehören, bezahlt gemacht.

Wir sind mit Jennifer jetzt seit einigen Woche vom Krankenhaus zu Hause und unser kleiner Schatz hat bei uns bereits alles auf den Kopf gestellt. Aber wir sind überglücklich mit ihr und genießen jede Stunde mit ihr. Sie ist ein gesundes Kind und auch mir geht es nach einer anstrengenden Geburt schon wieder ganz gut.

Liebe Fr. Thorn, wir möchten uns bei Ihnen ganz herzlich für die Gespräche, Emails und Telefonate bedanken, die wir mit Ihnen führen durften. Sie haben uns geholfen unsere Entscheidungen zu treffen und den Mut zu haben dran zu bleiben. Sie haben uns immer wieder wichtige Impulse gegeben, die uns weitergebracht haben. Ihre Beratung, fachliche Expertise und insgesamt Ihre Art haben uns dazu verholfen heute unsere Tochter im Arm halten zu dürfen und dafür sind wir Ihnen unendlich dankbar. Wir denken, dass wir uns in ein paar Jahren bei einem Ihrer Kurse zur Aufklärung von Kindern aus Eizellspende wieder sehen werden. Bis dahin wünschen wir Ihnen das Allerbeste und dass Sie mit Ihrer Arbeit noch vielen Paaren weiterhelfen können. Auch Jennifer bedankt sich mit 2 Fotos.

Viele herzliche Grüße

Wir haben mit unserer Familie gesprochen!

Mein Mann (geb.1981) und ich (geb.1979) haben im Oktober 2009 geheiratet, kurz zu vor hatte ich die Pille abgesetzt. Meine Zyklen verliefen sehr unregelmäßig (30-50 Tage). Meine Frauenärztin sagte immer, dass wir uns keine Sorgen machen brauchen. Erst nach 12 Monaten ohne Schwangerschaft sollten wir an weitere Untersuchungen denken. Ich habe mich oft offen mit vielen über den unerfüllten Kinderwunsch unterhalten, auch in einschlägigen Foren. Und mir wurde immer wieder gesagt, dass wir uns doch mal untersuchen lassen sollten. Im Dezember/Januar 2010 blieb meine Blutung aus, auch die meiner älteren Schwester. Wir beide hofften sehr auf eine gemeinsame Schwangerschaft. Ihr Traum wurde erfüllt (im1.Übungszyklus) meiner war nur eine Follikelzyste.

Nach 10 Monaten hatten wir unsere ersten Termine, mein Mann beim Urologen für ein Spermiogramm und parallel dazu die ersten Termine in der Kinderwunschpraxis. Beim Urologen wurde meinem Mann eine Azoospermie diagnostiziert, auch beim 2. Spermiogramm. Die Ärzte im Kinderwunschzentrum meinten nur, dass das bei niedergelassenen Urologen meist so ausfällt und dann im Speziallabor doch besser aussieht. Wir ließen uns beim Genetiker beraten, da es schon Auffälligkeiten in beiden Familien gab (Fehlgeburten, Behinderungen, Totgeburten). Auch diese Untersuchungen blieben ergebnislos. Beim Spermiogramm im Kinderwunschzentrum wurden dann auch Spermien gefunden.

Wir waren total erleichtert und so startete im Dezember 2010 die 1. Downregulierung. Ende Januar war dann die 1. ICSI, bzw. Punktion (3 Eizellen). Kurz zuvor war mein Schwiegervater plötzlich verstorben. Bei meinem Mann wurden keine brauchbaren Spermien gefunden, wir gingen davon aus, dass die starke psychische Belastung durch den Tod die Spermienproduktion beeinträchtigt hat. Somit kam es zu keiner Befruchtung und folglich auch zu keinem Transfer. Daraufhin wurde uns geraten, bei meinem Mann eine Hodenbiopsie durchzuführen. In 8 Proben wurde nur in einer etwas gefunden. Trotzdem hatten wir große Hoffnungen und wagten kurz darauf den nächsten ICSI Versuch. Die 2. ICSI wurde auch wieder abgebrochen (ich hatte nur 1 Eizelle). Die Probe von der Hodenbiopsie war leider nicht verwendbar, da die Spermien durch das Einfrieren gelitten hatten. Mein Mann musste dann doch noch in die Klinik kommen, um noch mal Ejakulat ab zugeben, eventuell hätte ja etwas auffindbar sein können. Auch das blieb erfolglos.

Daraufhin wurde uns gesagt, dass wir kein gemeinsames Kind zeugen können. Wir sollen uns überlegen, ob Spendersamen oder eine Adoption für uns in Frage kommt. Das war ein großer Schock. An diesem Tag mussten wir noch auf die Hochzeit meines Stiefbruders. Adoption hatten wir für uns gänzlich ausgeschlossen. Wir haben uns ausgiebig von dem Kinderwunschzentrum über Samenspende aufklären lassen, haben das Seminar von Frau Dr. Petra Thorn besucht und haben eine juristische Beratung durchgeführt.

Unsere Familie und der enge Freundeskreis wusste, dass wir in Behandlung sind. Nur die Diagnose Azoospermie hatten wir bisher verschwiegen. Nachdem wir uns für die Möglichkeit Spendersamen entschieden hatten, war es uns ein Bedürfnis, die Familie (meine Mutter und ihren Ehemann, meinen Vater und dessen Lebensgefährtin sowie meine Schwiegermutter) aufzuklären. Meine Schwester und ihr Ehemann wissen immer über alles Bescheid. Sie ist meine engste Vertraute, sie kennt jeden Behandlungsschritt und was uns gerade beschäftigt. Aber dann kam die Frage „Wie klären wir auf?“. Wir sind beide nicht die großen Redner, und über so ein schwieriges und nerven belastendes Thema zu sprechen ist nochmal schwieriger. Große Angst vor den Reaktionen hatten wir nicht, aber das „Wie“ war eine große Frage. Von Frau Dr. Thorn kam der Tipp, dass einige Paare das Aufklärungsbuch „Die Geschichte unserer Familie“ zur Hilfe nahmen. Diesen Gedanken hatten wir auch schon mal und dann auch aufgegriffen. Da aber noch kein Kind aus Samenspende entstanden ist und wir keine falschen Hoffnungen machen wollten, dass ich schwanger bin, mussten wir das Buch abändern. So beschlossen wir, dass wir meinem Vater und seiner Lebensgefährtin ein Video (sie wohnen weiter weg und wir sehen uns nicht so oft) und dem Rest der Familie ein kleines Büchlein machen. Ich scannte Teile des Buches ein, ergänzte es an manchen Stellen mit einem eigenen Text und machte daraus ein kleines Video bzw. Buch. Die Reaktionen waren durchweg positiv. Mein Vater und seine Lebensgefährtin waren ganz gerührt, dass wir so etwas mit ihnen teilen und sie möchten einfach nur, dass wir zwei als Familie glücklich sind. Meine Schwiegermutter, die selbst viel mitgemacht hat in Bezug auf Kinderwunsch (3 Frühgeburten, 2 davon verstorben) war einfach nur froh, dass es immer noch eine Chance auf ein Enkelkind gibt und dass wir noch nicht aufgegeben haben. Meine Mutter hat uns schon zu einem früheren Zeitpunkt mal gesagt, dass egal was kommt wir auf sie zählen können und sie immer hinter uns steht. Auch sie war überglücklich, dass wir uns für diesen We g entschieden haben und die Chance auf ihr zweites Enkelkind besteht.

Dann erfolgte schon der 1. Zyklus mit Clomifen für eine Insemination, aber leider musste das wieder abgebrochen werden, da sich keine Eizelle entwickelt hat. Nun warten wir auf den nächsten Zyklus, mit stärkerer Stimulation. Und hoffen auf ein baldiges POSITIVES Ergebnis. Wenn ich das alles so niederschreibe und lese, weiß ich gar nicht wie ich bzw. wir das alles dieses Jahr ausgehalten haben. Ich danke meiner Familie, dass sie immer für uns da sind, uns auffangen, wenn wir drohen zu fallen, uns Kraft geben und uns finanziell unterstützen.   Und wir sind fest davon überzeugt, die Familie kann einen nur unterstützen, wenn man offen und ehrlich darüber spricht und sie aufklärt.

Wir waren unsicher
Unsere Geschichte...
Nachdem sich herausstellte, dass ich definitiv zeugungsunfähig bin, war ich erst mal tieftraurig und weinte, eine meine grössten Ängste war Wirklichkeit geworden. Meine Frau wollte aber ein Kind und kam ganz schnell mit der DI um die Ecke, die ich natürlich ablehnte: „unsere Liebe funktioniert auch ohne Kind“. Nach einigem Nachdenken, Gesprächen mit einem DI-Arzt und einer psychologischen Beratung und Evaluation (Wären wir die Richtigen für eine DI?) ließ ich mich aber auf das Abenteuer ein. Meine Frau und ich hatten eine langjährige und wie ich meine gute Beziehung, und ein wichtiger Punkt für mich war und ist heute noch folgender: ein DI-Kind ist ein ungeheuer starker Liebesbeweis und eine ganz bewusste Entscheidung. Selbst, wenn der eine Partner einmal nicht mehr da sein sollte, so wäre das Kind doch eine starke Erinnerung an den gegangenen. Für die übrigbleibende Mutter, weil ohne den sozialen Vater das Kind nie geboren wäre. Für den verbleibenden sozialen Vater, weil im Kind die Mutter weiterlebt. Das hat uns in unserer Entscheidung für DI bestärkt.
Weitere Überlegungen für eine DI waren unser Alter (ca. 34) und dass wir durch mehrere berufliche Umzüge kein gewachsenes soziales Umfeld hatten, was beides allein schon eine Adoption über das Jugendamt nahezu ausschliesst. Auch eine Auslandsadoption kann große Probleme bergen, ist ebenfalls ungeheuer aufwändig und man verweigert seiner Frau, die ja eigentlich „gesund“ ist, das Erleben der Mutterschaft. Also ging es an. Aber auch mit DI wird man bzw. frau nicht sofort schwanger, bei uns hat es 8 oder 10 Versuche gedauert. Ehrlich gestanden, hatte ich dann in der Schwangerschaft manchmal ein komisches Gefühl und dachte gelegentlich, was ich wohl machen würde, wenn wir auf einmal par hazard z.B. ein schwarzes Kind bekämen. Schliesslich hatte der Arzt Schicksal gespielt. Also, so ganz ohne komische Gefühle ging das nicht. Dennoch war es schön, meine Frau so glücklich schwanger zu sehen.
Wir hatten seinerzeit einen vorgeschlagenen ICSI-Versuch selber abgelehnt, unter meiner Vorstellung, dass eine solche Infertilität manchmal auch einen tieferen Grund habe (medizinisch und ethisch-religiöser Aspekt); darüber hinaus fand ich bedenklich, dass die männliche Infertilität ja sehr wahrscheinlich an die männlichen Nachkommen weitergegeben wird und dann sollten meine Söhne sich mit meinem Problem herumschlagen? Dann kam unser Kind und es war einer der bewegendsten und schönsten Tage in meinem Leben. Wir hatten beschlossen, es der Familie von vornherein zu sagen, wenn das Kind gesund wäre; bei einer schweren Behinderung, also wenn das Kind den Sachverhalt selber nie würde verstehen können, hätten wir möglicherweise hinter dem Berg gehalten. Unser Mädchen war aber soweit fit. Und so erfuhren bei der jeweils ersten Begegnung nach Geburt alle Großeltern und direkten Familienmitglieder ob sie wollten oder nicht von der DI. Die Großeltern waren einhellig der Meinung: sagt es dem Kind nicht, es ist egal. Unsere Generation war etwas aufgeschlossener, die einen meinten keine Aufklärung sei besser, die anderen vertrauten unserer fachlichen Einschätzung, dass Aufklärung sinnvoll sei. Es erfuhren des weiteren von Anfang an alle Freunde und Kollegen, die auch sonst an unserem intimeren Leben Anteil hatten. Die spärlichen veröffentlichten Berichte von nicht aufgeklärten DI-Kindern, die erst in der Pubertät oder erwachsen davon erfuhren, sind von großer Traurigkeit.
Ich begann schon auf dem Wickeltisch, meiner Tochter von ihrer Entstehung zu erzählen, damit ich nicht später einmal Schwierigkeiten damit hätte. So hörte sie es also von Anfang an und immer wieder, ohne damit allzu viel anfangen zu können. Meine Frau fand das manchmal vllt. ein bisschen schräg, im Nachinein ist sie aber auch ganz froh darüber. Durch einen weiteren Umzug in eine Kleinstadt, wo ich eine öffentlich etwas exponierte Position einnahm, waren wir unsicher, wie weit wir unsere DI hier kommunizieren sollten und meldeten uns damals zu einem Seminar bei Frau Dr. Thorn in Mörfelden an. Wir wollten damals noch ein Kind und beschlossen letztlich nach unserem Besuch, das Thema auch hier offensiv zu kommunizieren. Hier wissen es jetzt auch alle direkten Nachbarn in der Wohnsiedlung, mit denen wir mehr als nur ein Hallo austauschen, alle Eltern der Freunde der Tochter, die Kindergartenerzieher. Der Kinderarzt. Die Lehrerin. Der Augenarzt. Unsere Zahnärztin. Mein Kollege, mein Personal. (So genau weiß ich schon gar nicht mehr, wer jetzt alle davon weiß und wer nicht.) Insofern ist die Sache wirklich raus und wir fühlen uns gut damit. Einmal traf ich im Schwimmbad die Mutter einer Kindergartenfreundin unserer Tochter, mit der wir öfter mal so bei Gelegenheit schon gequatscht hatten. Die Mädels also im Wasser und ich sitze mit der Mutter auf der Bank. Die Mutter erzählt so von Problemen mit den Töchtern (Scheidung, neuer Partner, Konflikte). Da sage ich, dass meine Tochter ja auch nicht biologisch mein Kind sei, was die Mutter so versteht, als ob ich meine Frau mit Kind kennengelernt hätte. “Nein”, sage ich, “ach das weisst Du gar nicht? Nene, ich war leider nicht zeugungsfähig, und dann haben wir unsere Kinder durch Samenspende bekommen.” Da brach sie ob der unerwarteten Pointe in lautes Lachen aus und sagte, dass sie das nicht fassen kann, dass ich so locker darüber rede. Wir waren beide angenehm amüsiert. Die Begegnung war wirklich ziemlich lustig.
Unsere Tochter ist schon in der Schule. In der Turnstunde hat sie es vor 2 Jahren schon in der Umkleide erzählt. Vor 1, 2 Jahren ging sie durch die Küche und sang unbemerkt bzw. gedankenversunken vor sich hin: “ich bin vom Samen von einem anderen Mann…”. Wir haben dann noch auf einen Schlag 2 Jungs dazubekommen, ebenfalls DI. Auch den Jungs habe ich es immer wieder auf die Nase gebunden vom Säuglingsalter an und mittlerweile ist es auch angekommen. Sogar die Schwester erklärt es ihnen manchmal. Die Jungs sind jetzt 4 Jahre alt. Ich hatte vor 2 Monaten ein kleines Gartenstück neu eingesät, da musste ich etwas fehlgeleitetes Kraut auszupfen, wobei mir die kleinen Jungs halfen. Auf die Frage, warum denn da Unkraut sei, sagte ich, dass da schlechter Samen zwischen geraten sei. Einer der beiden sagte nach kurzem Nachdenken sinngemäß: “Ja, Papa, das ist wie bei Dir, da ist ja auch schlechter Samen drin.” Da war ich dann doch gerührt, weil er das Prinzip ja verstanden hatte. So ist das bei uns gelaufen und ich bin ziemlich froh darüber. Ich mache mir keinen Kopf mehr um das Thema; allerdings ist es m.E. gut, wenn man ein gesundes Selbstbewusstsein und eine stabile Partnerschaft hat.
Wir wünschen uns, dass die Kinder mit 18 Jahren die Möglichkeit erhalten, ihre biologische Herkunft zu erfahren. Ob und wie sie es umsetzen, bleibt freilich abzuwarten.
Angenehme Atmosphä
Angenehme Atmosphäre...
 Liebe Frau Thorn,

ich möchte Ihnen noch einmal für die angenehme Atmosphäre auf dem Aufklärungsseminar danken. Es war toll, wie Sie uns – die wir alle so unterschiedliche Geschichten haben – zusammengeführt haben. einerlei, ob unsere Kinder durch eine Samenspende alleine oder als Paar oder einer Eizellspende gezeugt wurden, alles wurde passend angesprochen und wir haben uns auch untereinander sehr gut ausgetauscht.

 L. S.

Wir waren unsicher...

Wir waren uns vor dem Info-Nachmittag unsicher, ob die Aufklärung wirklich das Beste ist für uns und für unser Kind. Die gemeinsamen Gespräche haben uns gezeigt, dass wir eigentlich vor allem Angst hatten: Angst davor, wie andere reagieren könnten, wenn das Kind vielleicht offen über seine Zeugungsart spricht und Angst, ob unser Kind irgendwann mich als Vater ablehnen könnte. Unsere Angst ist uns gut genommen worden und wir sind jetzt zuversichtlich, dass wir gut mit vielen unterschiedlichen Reaktionen, die vielleicht von außen kommen, umgehen können. Auch wissen wir, dass andere ähnliche Ängste hatten und es hat uns gut getan, diese offen aussprechen zu können.

Verlag FamART

Hier finden Sie Bücher zu Aufklärung von Kindern nach Samenspende & Co, Ratgeber und Fachliteratur
Zum Verlag: www.famart.de

 

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FAQ

Häufige Fragen

Warum Beratung vor einer Samenspende?

Weil eine Samenspende (wie auch Embryonenspende etd.) nicht einfach nur eine andere Behandlung ist, sondern die Familienzusammensetzung ändert: Der Vater ist sozialer Elternteil, die Mutter genetischer Elternteil, der Spender der genetische Erzeuger. In der Beratung können wir gemeinsam entwicklen, wie Sie gut damit umgehen können.

Warum Kinderwunschberatung bei mir?

Weil ich über 30 Jahre Beratungserfahrung in diesem Bereich habe und nicht nur Beratung anbiete: Ich bilde Fachkräfte für die Beratung aus, bin mit vielen Ärzten im Kontakt und sensibilisiere sie für die emotionalen Nöte Betroffener. Zudem habe ich aufgrund häufiger Kongressbesuche einen guten Überblick über das Geschehen im Ausland. Ich engagiere mich im wissenschaftlichen und politischen Bereich, auch hinsichtlich gesetzlicher Änderungen. Schauen Sie sich die anderen Bereiche meiner Homepage an, dann gewinnen Sie einen Eindruck meines Engagements. 

Wie lange muss ich auf einen Termin warten?

Wenn Sie zeitlich flexibel sind, kann ich Ihnen in der Regel innerhalb von zwei Wochen einen Beratungstermin anbieten. Grundsätzlich sind die Zeiten ab 15.00 Uhr sehr begehrt, und wenn Sie darauf angewiesen sind, nach 15.00 Uhr einen Termin zu vereinbaren, kann es auch mehrere Wochen dauern.

Für Notfälle (wenn Sie kurzfristig eine existentielle Entscheidung treffen müssen, bei (drohender) Fehlgeburt u.ä.) halte ich ein begrenztes Kontingent für Termine, die unmittelbar stattfinden können, frei.
Beraten Sie auch zu Eizellspende?

Ja, meine Beratung umfasst auch das Thema „Eizellspende“. Ich verstehe diese Beratung nicht zu einer Motivation zu dieser Behandlung, sondern dazu, dass Sie umfassend informiert eine eigenständige Entscheidung für oder gegen diesen Weg der Familienbildung treffen können.

Die psychosoziale Beratung ist grundsätzlich ergebnisoffen. Das bedeutet, dass niemand im Vorfeld wissen kann, welche Entscheidungen nach der Beratung getroffen werden und dass die Beratungsfachkraft nicht in eine Richtung lenkt. Dies betrifft jede Beratung, auch z.B. die Beratung eines Paare, das sich unsicher ist, ob es eine künstliche Befruchtung angehen soll oder eher ein Kind adoptiert. Auch in diesem Zusammenhang ist es mir wichtig, dass Paare gut informiert und bezogen auf ihre Lebenssituation und -erfahrungen eine für sich stimmige und tragfähige Entscheidung treffen können.

Ich habe nur eine kurze Frage, brauche aber keine Beratung!

Wenn Sie nur eine kurze Frage haben, rufen Sie mich einfach an! Wenn ich Zeit habe, stehe ich Ihnen gerne für ein paar Minuten zur Verfügung. Falls es knapp ist (weil ich z.B. gleich einen Beratungstermin habe), teile ich Ihnen dies mit, und Sie rufen später nochmals an.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Die gesetzlichen und privaten Krankenkassen übernehmen idR. keine Kosten für psychosoziale Beratung.

Falls Sie mein Honorar nicht tragen können, bitte ich Sie, dies bei der Terminvereinbarung anzusprechen. Ich bin bemüht, dass keine Beratung aus Kostengründen scheitert! Ich kann Ihnen ein günstigeres Honorar anbieten. Außerdem biete ich einmal monatlich eine kostenfreie Beratung über donum vitae in Darmstadt an.

Die Kosten selbst zu tragen hat allerdings auch Vorteile:
Es gibt keine Diagnosenstellung für die Krankenversicherung; diese kann bei Eintritt in eine private Krankenkasse oder dem Abschließen z.B. von Lebens- oder Berufsunfähigkeitsversicherungen zu Einschränkungen oder Ausschlüssen führen. Auch gibt es keine Probleme bei der Beamtenanwartschaft. 

In der Regel kann ich Ihnen innerhalb von 2 bis 3 Wochen einen Termin anbieten. 

Die Kosten können Sie ggf. steuerlich geltend machen; Ihr Steuerberater berät Sie hierzu sicher gerne.

Beratung persönlich oder per Video/Telefon?

Ich ziehe die persönliche Beratung trotz aller technischen Möglichkeiten vor. In der persönlichen Beratung entsteht ein ungestörter Raum, der für das Besprechen persönlicher oder sogar intimer Themen wichtig ist. Auch gibt es keine lästigen technischen Probleme.

Allerdings hat die Pandiemie Covid-19 meine Haltung dazu verändert. Mittlerweile habe ich die Erfahrung gemacht, dass auch eine Beratung per Video gut funktionieren kann. Und sie ist natürlich mit viel Zeit- und Kostenersparnis verbunden, Meine Empfehlung ist daher: Überlegen Sie, ob Sie nicht doch den Weg in meine Praxis auf sich nehmen. Und falls dies für Sie nicht möglich ist, stehe ich Ihnen selbstverständlich per Video oder Telefon zur Verfügung.

Praxis 2 Stühle 2026
Praxis, mein Stuhl 2026

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im Hinterhaus

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Praxis

Meine Praxis ist im schwarz-weißen Hinterhaus in der Langener Str. 37. Sie können das Tor an der Straße aufstoßen und zum Hinterhaus durchgehen. 

Dort sehen Sie am Haus ein Praxis-Schild. Die Praxis selbst ist im Untergeschoß. Einfach um die Treppen herum und nach unten gehen. 

Sie können den goldenen Gong schlagen oder die Klingel am Praxis-Schild oder im Unterschoss betätigen.

Bitte beachten Sie, dass das Gelände und der Praxiseingang videoüberwacht sind.

Adresse

Langener Str. 37
Hinterhaus
64546 Mörfelden

Telefon

06105 22629
am besten zwischen 9.00 und 12.00 Uhr

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